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Förderpreis für Ruppiner Radsportclub

"Silberner Stern" geht an Karateverein nach Brandenburg/Havel, der mit "wehrhaften Frauen" punktet

Die sechs besten von 72 Bewerbern: In der Staatskanzlei wurden am Dienstag die Gewinner der "Bronzenen Sterne" zusammengezogen, um den "Silbernen Stern" zu überreichen. Jubelte im vorigen Jahr der Kindercircus Montelino aus Potsdam, so strahlten diesmal die Mitglieder vom Karateverein Sho Dan Sha Kai aus Brandenburg/Havel. Einen Förderpreis übergab der Sportminister Günter Baaske auch an den Ruppiner Radsportclub, dessen Vertreter im linken Bereich stehen oder sitzen.

Potsdam (MZV) Auch in der zwölften Auflage "Sterne des Sports" ging der Hauptpreis auf der Silbernen Ebene nicht nach Ostprignitz-Ruppin. Der Ruppiner Radsportclub, Gewinner des "Bronzenen Sterns", freute sich dennoch über Rang vier - es hatten sich landesweit 72 Vereine beworben. Das beste Projekt reichten Kampfsportler aus Brandenburg/Havel ein.

Der Verein Sho Dan Sha Kai ("Treffen kleiner Meister") wurde am Dienstagabend von den Volksbanken Raiffeisenbanken des Landes für sein Projekt "Wehrhafte Frauen" ausgezeichnet. Sportminister Günter Baaske, übergab das Preisgeld in Höhe von 2 500 Euro im Brandenburgsaal in der Staatskanzlei an die Sieger. "Die Projekte zeigen die Vielfalt und Bedeutung der Vereinsangebote für den Breitensport, die Gesellschaft und unser Bundesland. Bei dieser Auszeichnung geht es nicht nur um Siege und Bestleistungen, sondern um die Freude am Sport, am gemeinsamen Erleben und Entdecken eigener Stärken. Unsere Vereine haben gezeigt, mit wie viel Engagement und Herzblut sie sich nicht nur für sportliche Belange einsetzen, sondern auch den Zusammenhalt und die Gemeinschaft der Menschen stärken."

Auch Frank Robby Wallis, Vorstand der Brandenburger Volksbank-Raiffeisenbank, gratulierte: "Wir freuen uns sehr, dass wir wieder einmal so viele motivierte Vereine für ihren Einsatz und ihre kreativen Projekte auszeichnen dürfen. Als regional aufgestelltes Bankinstitut sind wir in allen Regionen Brandenburgs zu Hause. Umso schöner, wenn wir die Vereine bei ihrer wichtigen Arbeit für mehr gesellschaftliches und soziales Miteinander unterstützen können."

Der Vizepräsident des Landes-Sportbundes, Karl-Heinz Hegenbart: "Gerade die regionalen Sportvereine stellen tolle Projekte auf die Beine und übernehmen soziale Verantwortung. Sie verbinden Menschen miteinander und tragen zur Gestaltung unserer Gesellschaft bei - und das alles ehrenamtlich. Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich."

Sho Dan Sha Kai wird das Land Brandenburg bei der Verleihung der Goldenen Sterne am 26. Januar, wohl mit Bundeskanzlerin Angela Merkel, vertreten.

Sieben Neuruppiner auf der Bühne: Christian Maisenhölder von der Raiffeisenbank sowie die Radsportler Joachim Kröning, Thomas Hambück (rechts hinter Minister Günter Baaske), Paula und Bettina Wöller, Hans-Joachim Runge und Uwe Wöller (von links).

© MZV/Veranstalter

Der neunte Sieger aus dem Geschäftsgebiet Neuruppin hatte Fahrt aufgenommen, war sogar mit sechs Vereinsmitgliedern angereist, um einen der beiden kleinen Sterne (zweiter und dritter Platz) ins Ruppiner Land zu holen. An die große Trophäe war ohnehin nicht zu denken, denn die Projekte der diesjährigen Bronzesieger wiesen hohe Qualität aus. "Mir war bei der Vorstellung der Vereine eigentlich sehr schnell klar", so Vereinschef Uwe Wöller, "dass es für uns nicht für einen Stern reichen wird." Aber allein schon an dieser Auszeichnungsveranstaltung ("eine beeindruckende Show") teilzunehmen, sei ehrenvoll, tröstete Wöller seine Mitfahrer. Hans-Joachim Kröning beispielsweise hatte seinen Verein durchaus weiter vorn im Ranking gesehen. Aber die mitgliederstärkeren Vereine aus den großen Städten verspüren offenbar mehr Rückenwind als die Kleinen.

Der Ruppiner Radsportclub (RRC) zählt knapp 60 Mitglieder in zwei etwa gleich starken Abteilungen (Radwandern, Radball). Knapp in den dreistelligen Bereich dringt der Siegerverein aus Brandenburg vor. Mit 170 Mitgliedern liegt der Uckermärkische SV als Zweitplatzierter (der Dritte aus Spremberg hat 303 im brandenburgischen Durchschnitt.

"Ausreißer" ist der SC Potsdam (3359), der ebenso einen Förderpreis erhielt wie der RRC. Dennoch steht ihm eine Hintertür offen, um zum Bundesfinale eingeladen zu werden: Es wird erstmals ein nationaler ARD-Publikumspreis an denjenigen vergeben, der über ein online-Voting die meisten Stimmen sammelt. Diese Aktion startet wenige Wochen vor der Ehrung im Januar, sagte Jens Herrmann, der mit einer taffen Moderation für einen kurzweiligen Abend sorgte. Zum Beispiel entlockte er dem Sportminister, dass dieser der linke Verteidiger in einer Eishockeymannschaft in Bad Belzig war und gern wieder sein würde. Baaske sagte aber auch über den Sport, dass "es keine weitere Kraft gibt, die eine Gesellschaft so gut zusammenhält". LSB-Vizepräsident Karl-Heinz Hegenbart schlug in die gleiche Kerbe: "Sport ist der Kitt der Gesellschaft."

In seinen warmen Worten über das RRC-Projekt legte Christian Maisenhölder vom Neuruppiner Geldinstitut dar: "Dieser Fahr-Rad-Tag ist einmalig, er ist ein Angebot für Jung und Alt, für Arm und Reich, für Dick und Dünn. In ihm steckt Potenzial." Dem stimmten Uwe Wöller und sein Team zu. Die vierte Auflage des Neuruppiner Events wird um zwei Strecken ergänzt, "sodass 2016 zwischen 15 und 150 Kilometer gefahren werden kann". Mehr als einhundert Starter waren es in diesem Jahr bereits, was nicht nur einen hohen logistischen Aufwand am Tag selbst erforderte, sondern auch eine halbjährige Vorbereitung bedarf. "Ein Großteil der Prämien (zweimal 500 Euro) fließen in den Ausgleich der Differenzen und Auslagen."

Uwe Wöllers Tipp für Sterne-Bewerber im kommenden Jahr: "Man muss eine Idee haben und die Projekte in seinem Verein mal durchforsten." Aber bei nur sieben Anträgen aus ganz Ostprignitz-Ruppin sei die Wahrscheinlichkeit nicht gerade gering, gewählt zu werden.

© Matthias Haack


"Stern" in diesem Jahr auf zwei Rädern

Staunen über die ehrenamtliche Leistung des Marineclubs: 9000 Stunden pro Jahr im Seebad

Preisträger: Vorstand Georg Hellwege von der Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin zeichnete am Montag die Vertreter der drei Erstplatzierten aus - auf dem Bild sind von links zu sehen Projektkoordinatorin Anja Gensch, Jurymitglied Jens Dreschler, Joachim Kröning, Uwe Wöller, Thomas Hambück, Frank Goepfert, Georg Hellwege, Ines Fetzer, Karin Garmatter, Annet Haack, Eveline Goepfert, Petra Stendel, Ellen Krüger und Jurymitglied Thomas Krieglstein vom Kreissportbund.

Preis für den Ruppiner Radsportclub: Mit ihrer Bewerbung um den "Bronzenen Stern des Sports" überzeugten die Neuruppiner Radwanderer die Jury. Nur sieben regionale Vereine hatten ihr Projekt schriftlich vorgestellt. "Das ist recht wenig", bedauert Georg Hellwege, Vorstand der federführenden Raffeisenbank Ostprignitz-Ruppin. Den Stern sowie eine Geldprämie nahmen am Montag Thomas Hambück, Vereinschef Uwe Wöller und Joachim Kröning (von links) entgegen.

Neuruppin (RA) "Wir wollen mit unserem FahrRad!-Tag größer werden. Das erfordert natürlich mehr Kapital." Für Joachim Kröning und sein Team des Ruppiner Radsportclubs (RRC) kommt der "Bronzene Stern" gerade recht. Im April nächsten Jahres soll der FahrRad!-Tag wieder eine dreisstellige Anzahl an Teilnehmern nach Neuruppin locken. Dazu erweitert der RRC zum einen sein Rahmenprogramm und zum anderen die Strecken. Wahren es 2015 noch drei Kurse, so kommen zwei weitere dazu - der längste dann 160 Kilometer. Mit seinem Projekt, Breitensportler aufs Rad zu setzen und in die Ruppiner Region einzutauchen, überzeugte der RRC die fünfköpfige Jury der Aktion "Sterne des Sports" - eine Aktion der Raffeisenbank Ostprignitz-Ruppin, wie Vorstand Georg Hellwege betonte.

RRC-Vorsitzender Uwe Wöller legte am Montag bei der Auszeichnungsveranstaltung auch dar, dass das landesweite Projekt zudem 600 Euro für Mukoviszidose-Patienten einspielte.

"Allein der Fanfaren-Zug kostet 300 Euro", ergänzte Ex-Kassierer und Urgestein Joachim Kröning. Da helfen die 500 Euro Preisgeld schon viel, so Kröning. "Ich hatte mit Rang drei gerechnet", sagte Wöller. "Das wir nun sogar vorn liegen, finde ich klasse."

Über Rang zwei freute sich das Quintett vom Marineclub Rheinsberg mindestens genauso wie der Sieger. Karin Germatter betonte in ihrer kurzen Projektbeschreibung, das es viel Motivation erfordert, das 1923 eröffnete Seebad - dessen Erhaltung liegt in den Händen des Sportclubs - instant zu halten. "Es kommen pro Jahr 9000 Stunden im Ehrenamt zustande." Georg Hellwege verschlug es bei dieser Zahl fast die Sprache. Vor dem Hintergrund von 52 erwachsenen Mitgliedern lässt sich hochrechnen, wieviel jeder anpackt. "Da macht sich unsere Summe nicht bemerkbar", blickte Hellwege auf das Preisgeld von 250 Euro.

Rang drei der diesjährigen Auszeichnung, es lagen sieben Bewerbungen vor, ging an die Gymnastikgruppe des MSV. Eveline und Frank Goepfert legten dar, dass die Neuruppiner ihr Angebot im vorigen Jahr mit Prävention und Reha-Sport ergänzt haben. 25 neue Mitglieder im Seniorenbereich wurden gewonnen. 100 Euro der Raffeisenbank Ostprignitz-Ruppin wandern auch in die MSV-Kasse.


"Sterne des Sports" ist eine Auszeichnung, die an Sportvereine für ihr soziales Engagement vergeben wird. Der gesellschaftliche Einsatz innerhalb des Breitensports wird mit diesem Preis belohnt, nicht die sportliche Höchstleistung. Dieser Wettbewerb würdigt kreative, innovative Maßnahmen in Bereichen wie Gesundheit, Jugendarbeit, Integration, Gleichstellung oder Vereinsmanagement. Seit 2004 vergeben der deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Volksbanken/Raffeisenbanken die "Sterne des Sports" verbunden mit abgestuften Geldprämien auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. In der Jury saßen Sandra Priesmuth, Thomas Krieglstein, Jens Dreschler, Matthias Haack und Christian Maisenholder.

© Matthias Haack


Verleihung des "Großen Stern des Sports" in Bronze

Jubel beim Ruppiner Radsportclub 1909/1990 e.V.

Die Auszeichnung ist mit 500 Euro dotiert und sie ist zugleich die Eintrittskarte für die nächste Runde im Wettbewerb um die "Sterne des Sports". Der Ruppiner Radsportclub 1909/1990 e.V. hat sich für die Auszeichnung "Sterne des Sports" in Silber auf Landesebene qualifiziert.

Die Plätze zwei und drei belegten der Marineclub Rheinsberg e.V. und der MSV 1919 Neuruppin e.V. mit der Abteilung Gymnastik (Sie erhielten ein Preisgeld von 250 Euro und 100 Euro.)

Die Vereine wurden für ihr besonderes gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Der Ruppiner Radsportclub 1909/1990 e.V. kam mit seinem Projekt "FahrRad!-Tag" auf den ersten Platz. Der zweitplatzierte Marienclub Rheinsberg e.V. hat mit seinem Vereinsmanagement "Symbiose zwischen Seesport und einem denkmalgeschützten Seebad" überzeugt und der MSV e.V. Abteilung Gymnastik schaffte es mit seinem Projekt "Mit Gymnastik fit bis ins hohe Alter" auf den dritten Platz.

Insgesamt hatten sich 7 Vereine aus der Region beworben. Eine prominent besetzte Jury mit Jens Dreschler (Stadt Neuruppin), Thomas Krieglstein (Geschäftsführer des Kreissportbundes Ostprignitz-Ruppin e.V.), Matthias Haack (Sportredakteur des Ruppiner Anzeiger), Christian Maisenhölder (Mitarbeiter Raiffeisenbank OPR eG und Vereinsvorsitzender TuS Dabergotz e.V.) und Sandra Priesemuth (Lehrerin am Evangelischen Gymnasium) hat sich die Arbeit nicht leicht gemacht und die Auswahl unter größter Sorgfalt getroffen.

Initiiert durch den Deutschen Olympischen Sportbund und die Volksbanken Raiffeisenbanken werden die "Sterne des Sports" bereits seit 2004 vergeben.

Inzwischen hat sich der Wettbewerb zu einem gesellschaftspolitischen Event entwickelt, dessen alljährlicher Höhepunkt die Auszeichnung der "Sterne des Sports" in Gold ist.

Die Veranstaltung wird von höchster politischer Ebene begleitet: In den vergangenen Jahren haben die Bundeskanzlerin und der Bundespräsident die Bundessieger persönlich ausgezeichnet.

© Raiffeisenbank Ostprignitz-Ruppin eG


Gegen die Holprigkeit

Neuruppin will fahrradfreundliche Kommune sein / Straßen werden verkehrsberuhigt, Kreisverkehre angeglichen

Jetzt macht die Stadt auch noch Grafitti: Mit diesem Logo will Neuruppin für Fahrradfreundlichkeit werben. Es wurde bereits auf einen neuen Radweg an der Käthe-Kollwitz-Straße gesprüht, natürlich legal und mit diversen Behörden abgestimmt.

Neuruppin (RA) Wie fahrradfreundlich ist Neuruppin? Bei einer Stadt, die als sogenanntes Flächendenkmal viele Pflasterstrassen hat, werden sich Radler wohl niemals vollständig geliebt fühlen. Trotzdem hat sich zuletzt eine Menge im Sinne der Drahtesel-Nutze getan. Entscheidende Verbesserungen stehen noch an.

Seit Montagabend ist Neuruppin nun mit dem Segen der Stadtverordneten offiziell Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen im Land Brandenburg. Was das bringt, wird sich zeigen: Die Gemeinden, die Mitglied sind, sollen sich beim Einwerben von Fördermitteln besser vernetzen und von den Erfahrungen anderer profitieren können.

Die Mitgliedschaft kostet rund 1.000 Euro im Jahr. Der Bund würde in den nächsten Jahren "mehrere hundert Millionen Euro für mehr Fahrradfreundlichkeit ausgeben", so Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin).

Für gar nicht so fahrradfreundlich hält der CDU-Stadtverordnete Werner Böhm die Stadt. "Auf sämtlichen Zufahrtsstraßen zum See ist Pflaster. Daran wird man ja wohl nix ändern können." Glatt sind dort nur die Fußwege. Der Pro-Ruppin-Abgeordnete Andreas Dziamski findet Neuruppin sehr wohl radlerkompatibel. In Neuruppin sind überall Radfahrer unterwegs, auch auf den Fußwegen. Selbst mitten über den Wochenmarkt wird gefahren, ohne dass sich jemand beschwert."

Böhms Kritik scheint berechtigt - aber nicht mehr lange. Die Stadt plant - wie bereits heftig diskutiert und knapp beschlossen - auf der Fischbänkenstraße, der Poststraße und der Klosterstraße verkehrsberuhigte Zonen auszuweisen. Das erklärte der zuständige Sachgebietsleiter im Rathaus, Jan Juraschek. Das heißt, wie auch in den verkehrsberuhigten Bereichen auf der Karl-Marx-Straße dürfen Radfahrer dann den Fußweg nutzen. Die Regelung soll in Kraft treten, wenn die Friedrich-Engels-Straße "Ende Juni, Anfang Juli" wieder freigegeben wird, so Baudezerent Arne Krohn.

"Wir hoffen auf ein gutes Miteinander und wollen nicht, dass Radfahrer dann die Fußgänger wegklingeln," so Krohn, bekanntermaßen selbst passionierter Radfahrer und Anwohner einer der betroffenen Straßen. Die Regelung war im Stadtparlament umstritten, weil sie dazu führt, dass an der Engelsstraße keine Rechts-vor-Links-Regelung mehr möglich ist.

Denn: Wer aus einem verkehrsberuhigten Bereich kommt - das sind die mit dem Spielstraßen-Schild - der muss immer die Vorfahrt beachten. An den Stellen sollen zusätzliche Fußgänger-Überwege entstehen, um den Verkehr zu bremsen.

Doch auch jetzt schon hat die Stadt beide Hände am Lenker in Sachen verbesserter Radwege. An der Heinrich-Rau-Straße / L16 hat das Rathaus darauf gedrängt, die Radwege deutlich sichtbar auf der Straße auszuweisen. Beim Kreisverkehr an der B167 in Richtung Alt Ruppin wurde darauf bestanden, Radfahrern Vorfahrt mit Hilfe der roten Markierung zu geben.

Das Problem: Es gibt Kreisverkehre wie den nach Alt Ruppin, da haben Radfahrer Vorfahrt. Wieder andere sind wie der an der Neustädter Straße, da müssten Radfahrer absteigen. Vor dem Reiz wiederum sollen Radfahrer neuerdings im Kreisverkehr fahren.

Wir wollen in Zukunft nur noch zwei Varianten", so Juraschek - die erst- und letztgenannte Bauart. Radfahrer hätten dann immer freie Fahrt. Das soll am neuen Kreisel Fehrbelliner Straße sowie am bald umgebauten an der Neustädter Straße geschehen. Auch die Radstrecken entlang der Stadtmauer würden gut ankommen, teilte das Rathaus mit.

Jüngste Neuerung: Die Stadt hat seit Kurzem Haltegriffe an Ampeln - etwa am Fontaneplatz. Dort muss sich der ermattete Radler nicht mehr selbst abstützen. Die Griffe sollen sogar schon benutzt worden sein.

© Daniel Dzienian


Nachtrag zum 3. FahrRad!-Tag

Der 3. FahrRad!-Tag des Ruppiner Radsportclubs stand im Zeichen des guten Zwecks. Es wurden Spenden für Kinder und Jugendliche, die an Mukoviszidose (Stoffwechselerkrankung) leiden, gesammelt. Bei dieser Aktion kamen 620 Euro zusammen.

Uwe Wöller (l.) vom RRC 09/90 e.V. und Tom-Uwe Bialowons (r.) vom RKB "Solidarität" Berlin-Brandenburg e.V., dem Mitorganisator des FahrRad!-Tages, überreichten einen Scheck über die Spendensumme an Edda Beckmann (m.), Leiterin der Mukoviszidose Geschäftsstelle Berlin-Brandenburg.

Das Geld wird für Klimaaufenthalte von Betroffenen an der Ostsee verwendet.

© MAZ